Organische Schluckstörungen

Tritt bei Kindern und Erwachsenen auf

Organische Schluckstörungen können durch neurologische Erkrankungen mit Beeinträchtigung der Hirnentwicklung auftreten, wie z.B. bei körperbehinderten Menschen oder durch Störungen der Hirnfunktionen nach Unfällen. Wesentliche Merkmale sind Veränderungen der Beweglichkeit von Muskeln und/oder Beeinträchtigungen im Bereich der Wahrnehmung (Sensibilität) von Mund- und Schluckmuskulatur. Oft zeigen sich Lähmungen, durch die sich der Mund z.B. nur schwer schließen lässt. Manchmal gelingt es dadurch auch nicht, die Nahrung ausreichend zu zerkleinern. Betroffene verschlucken sich oft und nicht immer können sie ausreichend husten, um ihr Schluckproblem zu lösen. Organischen Schluckstörungen liegen sehr unterschiedliche Bewegungsprobleme zu Grunde. Manche Patienten zeigen eine eher kraftlos wirkende, wenig aktive Muskulatur, bei anderen besteht eine sehr angespannte, zu hohe Muskelaktivität.

4.7.11 22:03

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